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Freitag, 25. Oktober 2013

Herbstküche - original holländische Erbsensuppe

In meinem Krankenlager hab ich mich selbst mit einem echten Herbstklassiker verwöhnt. Denn ich liebe Erbsensuppe. Vor allem die dicke Erbsensuppe, wie man sie in dieser Zeit  überall in Holland bekommt.

Und hier  für Euch mein Rezept für echte holländische Snert.

Snert 

1kg Spliterwten ( man kann auch getrocknete Schälerbsen nehmen)
4 Liter Wasser
2 Stangen Porree
1/2 Sellerieknolle
5-6 Möhren
1/2 Eisbein
Salz, Pfeffer
Liebstöckel

Rookworst

 
Zuerst reibt man das Eisbein mit Salz und Pfeffer ein, brät es dann mit etwas Fett oder Öl rundherum goldbraun an. Dann füllt man mit dem Wasser auf und gibt das gewürfelte Gemüse, die Erbsen und Salz hinzu. Das ganze lässt man ca. 2 Stunden kochen. Den Liebstöckel (Maggikraut) kann man am Schluß nach bedarf hinzugeben. Man kann aber auch etwas Liebstöckel mitkochen.
Für den echten holländischen Geschmack gehört natürlich Rookworst dazu und ein Stück Schwarzbrot mit Räucherschinken.

Also beim nächsten Besuch im niederländischen Supermarkt unbedingt mitbringen und einlagern: Spliterwten und Rookworst.

Freitag, 10. Mai 2013

Wo ist denn jetzt das Gold, Mama?

Wir sind gerade über das lange Wochenende mit meiner Niederländischen Familie für unser jährliches Familie-Weekeind im Flevopolder. Gestern drehten sich Gespräche auf einmal ums Geocachen. Warum nicht mal testen, dachten sich die Unternehmungslustigen unter uns. Freunde von uns sind schon länger mit dem Virus infiziert und ich fürchte wir können auch ein neues Hobby verbuchen. Denn wenn man sich erst mal durchgebissen hat durch die ersten Startschwierigkeiten, wie Account anlegen und c:geo verstehen lernen, dann macht es wirklich Spaß.



Geocaching, für diejenigen, die noch nie davon gehört haben, ist eine interaktive Schatzsuche. Mit Geokoordinaten, die man im Netz findet, und einer Kompass-App auf dem Smartphone, muss man den Anweisungen des Schatzversteckers folgen, Rätsel lösen und am Ende immer gründlich suchen und nicht zu schnell aufgeben.


Unser erster Cache lag an der Brücke zum Polder. Dort musste man aus den Buchstaben der Inschrift unter der Statue neue Koordinaten errätseln, gut suchen und untern den neuen Koordinaten den Schatz in einer Tupperdose finden.


In der Dose gab es ein paar Tauschgegenstände fuer die Kinder und einen aufgerollten Block, auf den man seinen Team-Namen hinterlassen kann. Man kann auf dem Foto sehen, dass es sogar Team gibt mit einem eingenen Stempel für den Zweck. Beindruckend.


Dieser Cache ist zugleich der Begin für eine ganze Serie, das sogenannte Flevopoly. Man kann in dieser Serie Caches an jedem Fundort extra Informationen einsammeln und am Ende ein grösseres Rätsel mit den Codes loesen.

Auf dem Rückweg zum Park haben wir auch noch einen zweiten Cache gehoben und zwar an der Schleuse, die allein schon ein Erlebnis war mit etwa 6 Metern Höhenunterschied. Treppe runter und Treppe wieder rauf verbarg sich auf der anderen Seite dieses Kunstwerk und ein Cache in einer alten Filmdose.

Wer es auch ausprobieren moechte: Wir haben die App c:geo runtergeladen, mit der man sich alle Caches in der Umgebung ansehen kann und auch direkt loggen kann, wenn man einen gefunden hat. Ausserdem hat die App den oben genannten Kompass, der bei den kleinen Schatzsucher der Hit ist.
Um Caches zu sammeln und zu loggen braucht man ausserdem noch einen Account bei geocaching.com. Dort meldet man sich mit einen Team-Namen an, den man dann in den echten Logbüchern und auch online zum loggen benutzt.


Hier gibt es genug um uns das ganze Wochenende zu beschäftigen, also werde ich bestimmt noch was zu erzählen haben.



Sonntag, 7. April 2013

Ein Tag in Afrika...







... zumindest hat sich unser Ausflug tatsächlich so angefühlt.Und zum ersten Mal habe ich keine schwere Kamera mitgeschleppt, sondern mit dem neuen Handy nur schnelle Fotos gemacht. Instgram gefällt mir wirklich gut und das Afrika Museum in Berg en Dal ist wirklich eine Reise wert!!
Jetzt aber muss ich den jungen Mann, der auf dem Foto schon so blass um die Nase ist gesund kuscheln und wünsche allen noch einen sonnigen Rest-Sonntag!

Samstag, 10. November 2012

Familienbande

Eigentlich war ich mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Aber irgendwie kam da die Inspiration quer geschossen, ganz plötzlich.

Und dann, mal eben schnell ein bisschen hier geschoben und da Effekte eingebaut und noch ein Filterchen und voilá...

In diesem Stil wollte ich schon lange mal einen Entwurf machen, hatte nur noch keinen Grund gefunden. Jetzt hat meine liebe Oma morgen Geburtstag und meine Kinder haben Geschenke gebastelt. Und ich eben auch.

Was ich daraus gemacht habe zeige ich demnächst mal.

Das Foto zeigt meine Urgroßeltern in den 20er Jahren auf der Rückfahrt aus dem Keukenhof. Mehr darüber könnt ihr hier nachlesen.

Sonntag, 20. Mai 2012

Zeitreise nach Anno 1629

Schon als wir um die Ecke in der Hafen bogen und unser Blick auf die Batavia began die Phantasie meiner Seemannschaft verrückt zu spielen. Und so hatten wir uns kaum an Bord begeben als wir gen Amerika aufbrachen und alle Mann an Deck benötigt wurden.
Dabei führte doch die erste und letzte  Reise der Batavia gen Australien, vor dessen Walibi-Inseln es auf ein Riff lief und sank. Wir verdanken also unsere zauberhafte Zeitreise den größtenteils freiwilligen Helfern auf der Bataviawerft, die von 1985 bis 1995 einen möglichst detailgetreuen Nachbau der Batavia gefertigt haben. 
Und auch jetzt rühren sich auf der Werft fleissige Hände und wird an einer zweiten Repilka, nämlich der der "7 Provincien" gearbeitet. Dabei wird alles mit alten Handwerkstechniken angefertigt und sogar die Nägel und Beschläge werden per Han geschmiedet, die Seile und Taue von Hand gemacht. Und bei all dem darf man den Freiwilligen auf die Finger schauen!



Aber dafür hatten meine kleinen Seebären wenig Zeit, sie wollten hoch hinaus. Und einmal auf der Batavia angekommen, konnte ich gar nicht so schnell gucken, wie sie schon auf das oberste Deck geklettert waren. Zum Glück waren wir mit mehreren Erwachsenen, und so sind auch meine Mutter, meine Schwestern und meine Onkels hinter den beiden her geflitzt.
Sie haben in jedes Luk geguckt und jeden Winkel erforscht. Sind bis in den Laderaumgeklettert und haben die luftigen Klos untersucht. Und währenddessen die ganze Zeit gespielt. Es war phantastisch!
Es ist wirklich beeindruckend, wenn man sich vorstellt, dass dieses Schiff monatelang bei Wind und Wetter unterwegs war. Man kann total eintauchen in diese Welt und es sich wirklich gut vorstellen.
Für die Olympischen Spiele 2000 hat die Batavia die Reise nach Australien noch einmal auf sich genommen und lag eine Weile lang im Hafen von Darlinghabour. Dort wurde am 30. April auch Koniginnedag, der Geburtstag der Königin, gefeiert. Es war total doof an dem Tag keinen Niederländischen Pass zu haben an dem Tag. Denn ich hab ja in Sydney auch mit Niederländern zusammengewohnt.
Sie endlich auch mal zu besichtigen, hatte ich mir schon lange gewünscht. Ich liebe Segelboote und besonders die aus Holz. Jetzt mit den Kindern war es noch eine viel schönere Erfahrung. Denn es ist so spannend mitzuerleben, wie so eine "Zeitreise" die Phantasie beflügelt.
Also eine ganz warme Empfehlung für jeden mit einen Faible für Nostalgie und Segelboote.
Die Batavia Werft findet Ihr in Lelystad am Ijsselmeer. Wir haben das Wochenende am Veluwemeer in einem Landal Green Parc verbracht und können nur sagen: Es war spitze!!




Freitag, 10. Februar 2012

Wie schnell lernt man Schlittschuhlaufen?

Und wie alt muss ein Kind wohl sein, habe ich mich gefragt und dann gedacht: Wir haben genug Holländisches Blut in den Adern um es einfach auszuprobieren.
Und in der Tat: ich schätze noch zwei weitere Übungseinheiten und Matilda kann es.

Kalle ist wie immer vorsichtig. Obwohl ich sogar unglaublich süße Mini-Eishockey-Schlittschuhe für ihn besorgt habe.

Aber sitzen und sich über das Eis schieben lassen ist auch ein Riesenspaß.









 Herrlich so ein Tag auf dem Eis. Auch für den Hund ... der schäumt über vor Lebensfreude
















Und am Schluß sind alle fertig und verfroren, aber zufrieden und hungrig.


Und für morgen habe ich einen großen Pott Erbsensuppe mit rookworst fertig stehen, denn die gehört zu so einem Tag wirklich dazu.

Samstag, 31. Dezember 2011

Die letzte Tat im alten Jahr...



ist in vielen holländischen Haushalten das Backen von Oliebollen (=  Öl-Bällchen sprich Krapfen) dazu läuft Hollandweit das Radio, denn in der Woche vor dem Jahreswechsel wird die frisch gekürte Top 1000 aller Zeiten gespielt. Beginnend mit der Nummer 1000 am 27. 12. endend mit der Nummer 1 um 24.00 am 31.12.
Jeder ist ab Mitte November dazu eingeladen mitzustimmen. 15 Titel darf man aus abertausenden aussuchen. Und auch die Exil-Holländer, Freunde und Nachbarn dürfen mitmachen. Also auch wir hier im Grenzgebiet.


So sitz ich hier mit einer Riesenschüssel frisch gebackenen Olibollen und Radio 2 und schwelge zur Nummer 88 Dancing Queen von ABBA, danach Nummer 87 Toto mit Africa.





Hoffentlich endet das alte Jahr für Euch alle so entspannt wie hier, bevor heute abend die Korken knallen!!
Ich wünsche einen spannenden Abend und einen guten Start in eine aufregendes und vor allem liebevolles 2012!!

Und hier mein Rezept für einen entspannten Silvestertag:

Radio 2 kann man hier hören.
Und Oliebollen kann man so machen.