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Sonntag, 19. Mai 2013

Süßes für den Sekt - Flieder Sirup

Ich hatte schon Lust auf ein Gläschen Sekt während ich die Blüten von den Dolden runtergeplümmelt habe. Doch leider dauert es noch drei Tage, bis der Zucker-Sirup den Fliedergeschmack angenommen hat. Oder ich trink den Sekt ohne. Oder dann doch ein Bier.

Nachdem ich nun nämlich schon zwei Jahre immer nach der Fliederblüte über das Rezept für Fliedersirup gestoßen war und mich geärgert hatte, genügte dieses Jahr der Blick auf den blühenden Busch um mich daran zu erinnern, dass ich das unbedingt ausprobieren will.


Dafür habe ich das Rezept angepasst und meines lautet wie folgt:


1,8 Liter Wasser
mit
2 kg Zucker
und
3 EL Zitronensäure
einkochen und abkühlen lassen.

In den erkalteten Zuckersirup die Blüten von 15-20 Fliederdolden hineinzupfen. Denn wenn man die ganzen Dolden reinwirft kann, der Sirup bitter werden.


Dann muss die Mischung 3 Tage abgedeckt ziehen. Am besten kühl.
Danach kann man es abseihen. Ich werde dafür wie sonst auch ein Mulltuch in einem Durchschlag verwenden (gut, dass ich die alten Spucktücher aufbewahrt habe). Das funktioniert vervorragend.

Ich bin sehr gespannt darauf, ob es ein ähnlicher Knaller ist, wie der Holundersirup. Vielleicht sollte ich mir schon mal einen Modenamen überlegen. Was passt denn zu Hugo? Vielleicht Fritz oder Friso?
Habt ihr noch Ideen? Her damit!!

Mittwoch, 7. November 2012

Kiwis im November


Begin des Jahres habe ich mich noch gefragt, ob unser Kiwi wohl jemals Früchte tragen wird, erinnert ihr Euch?
Dieses Jahr war es dann doch so weit. Allerdings blühte er spät, wann genau weiß ich nicht mehr.
Dementsprechend spät sind auch die Früchte.

Ich habe gefühlte hundertmal reingekniffen um zu sehen ob sie sich einem relativen Reifegrad nähern. Aber nichts der gleichen wollte den Herbst über passieren.







Jetzt wo unser Garten so aussieht und sie auch schon die ersten Nachtfröste abbekommen habe, habe ich sie dann gerade geerntet. Und was soll ich sagen. Sie sehen aus, wie Kiwis aussehen sollen, auch von innen. Toll!!

Reif sind sie zwar immer noch nicht, aber Neuseeland Kiwis werden ja auch unreif hierher verschickt.
Das kommt sicher noch.
Ich bin sehr gespannt.

Montag, 17. September 2012

Weg mit dem Mais!!

Endlich, endlich war der Maishächsler da. Und Wir schauen aus unserem Gartentor nicht mehr auf eine grüne Wand sondern über freies Feld.  



Grund genug einen Ausflug zu unternehmen und uns das Ganze mal von Nahem anzuschauen.




Für alle Beteiligten eine spannende Angelegenheit mit interessanten Funden.


Und was der Hächsler heute morgen vergessen hat, haben wir flugs in unser Körbchen eingepackt.


 
Zusammen mit einem kleinen Kürbis, der noch auf meine Kochkünste wartet sind unsere Funde nun eine dezente Herbstdeko vor unserer Haustür. Und wir haben einen sonnigen Nachmittag an der frischen Luft verbracht.




Dienstag, 15. Mai 2012

Vergissmeinnicht-Kranz selber machen

Für meine liebe Mama hatte ich ja am Sonntag diesen Vergissmeinnicht-Kranz gebunden, und heute zeig ich Euch wie das so ging...



Erst mal braucht man das richtige Werkzeug, also Draht, dick und dünn, eine Zange und vielleicht noch eine Schere.
Dann formt man aus dem dickeren Draht dieUnterkonstruktion auf der man binden will. Also einen Kreis oder ein Herzchen oder auch einen Stern wenn man sehr geduldig ist.
Dann kann man auch schon mit dem binden anfangen. Ich habe die Stiele dran gelassen, so bekommt das Kränzchen etwas mehr Substanz und es ist dann auch nicht so tragisch, wenn mal an einer Stelle nicht soviel Blüten sind.










Und dann braucht man noch ein wenig Geduld und genug Blümchen. Wenn man Kinder hat, können die einem auch nochmal schnell welche pflücken, wenn es am Ende nicht reicht...

Wenn man es dann bis zum Schluß weitergeführt hat sieht es irgendwann so aus. Fast wie vom Floristen, oder?

Ich find es super süß und hoffe in ein paar Jahren auch mal so einen zu bekommen .

Und das Original vom Muttertag findet ihr hier.

Sonntag, 6. Mai 2012

Hier auch mal: SonntagsSüß

Süß ist es hier Sonntags auch schon mal hin und wieder. Komisch, dass ich erst heute mal daran denke auch was davon zu zeigen.

Einen leckeren Rhabarber-Streusel, der so schön nach Frühling schmeckt, gab es heute bei uns. Zusammen mit unserer Lieblings-Nachbarin, die gestern aus dem Urlaub zurück gekommen ist und in den schönsten Frühlingsfarben von unserer Lieblingsinsel Rügen berichtet hat.

Und das Blech reichte auch noch für Matildas Schwiederfamilie in Spe und wird morgen wohl auch noch Franks Kollegen glücklich machen.

Rhabarber gibt es bei uns im Garten ja genug.

Da wird es sicher noch mehr Rezepte geben.

Nach diesem Rezept, habe ich heute gebacken:


Rhababer-Streusel

Teig

- 500 g Mehl 1050 (405 geht auch)
-  25 g Hefe
-  50 g Butter
- 250 ml lauwarme Milch
- 75 g Zucker
- 1 großes Ei (oder 2 kleine)
- 1 TL Salz
- 1 Päckchen VanilleZucker
- Zitronenschalen Abrieb



Ich mach den Teig in der Brotbackmaschine, nicht vergessen, die Milch zuerst rein zu schütten.
Teig auf einem Backblech mit Backpapier verteilen, darauf ca. 750 gut gewaschenen klein geschnittenen Rhabarber verteilen.

Darüber die Streusel verbröseln.

Streusel

300 g Mehl
200 g Butter
100 g Zucker
Vanillezucker oder Zimt nach belieben


25 Minuten bei 200 Grad backen.



Noch einen schönen Sonntag abend wünscht

Janna


Mehr Sonntagssüß gibt es hier

Samstag, 5. Mai 2012

Kommt doch mal mit in unser Baumhaus...

Wir laden Euch ein...















 Leiter rauf und nur herein ...



















Wir haben viel Platz und alles gemütlich eingerichtet...
 Wir schauen gern raus...
 Oder rutschen herunter...
 Heute hören wir die kleine Hexe...


















Und kuscheln mit Mama...
 Unsere Erdbeeren gießen wir fleißig...
Papa hat es für uns gebaut und Mama hat hier mehr davon erzählt.

Einen schönes Wochende wünschen Euch

Matilda und Kalle

Dienstag, 1. Mai 2012

Was wächst denn da nochmal?

So: Es darf gewachsen werden!

Neben den festen Größen, wie Erdebeeren und Rhabarber, haben wir heute viele nette Sachen gesät. Nichts exotisches, einfach Möhren, Radieschen, Mangold, ein paar Sorten Bohnen, die ich mir bei Tauschgarten erhandelt hatte und sowas eben.











Und damit ich dieses Jahr nicht wieder vergesse, was wir gepflanzt habe, gibt es ab jetzt neue Pflanzenstecker.
Die Idee mit den Löffeln ist einfach genial, aber ich werde nochmal einen schönen schmalen Edding besorgen und neue Löffel auf dem Flohmarkt jagen. Denn Schönschrift ist es leider nicht geworden.

Und während ich mit den Kindern Gemüseanbau betrieben habe, schliefen andere einfach den ganzen Tag.

Katze müsste man sein...

Der Herr des Hauses hat derweil unsere Pergola/ Kiwi-Rankgerüst/Rest von Kastanien-Staketenzaun erweitert.

Und ich bin total begeistert. Es sieht so gemütlich aus!
Sowieso liebe ich Kastanienstaketen. Wir haben den Garten so eingezäunt und viel damit gebaut.

Wie lange wir wohl noch warten müssen, bis unser Kiwi endlich Früchte trägt?
Wir haben ihn jetzt so ca. 6 Jahre, er musste leider schon ein paar mal Umziehen. Und steht jetzt etwa 3 Jahre an seinem Platz.


Ich hoffe Ihr hattet auch so einen schönen Tag. Wir haben unseren Garten, der letztes Jahr noch so unglaublich viel Arbeit war, auf jeden Fall sehr genossen heute.

Montag, 30. April 2012

Endlich wieder Rucola!

Lecker!!
Und nicht irgendein Rucola, sondern aus dem eigenen Garten, da lohnt sich das Warten doch.
Zugegeben, ich nehm es mit der jahrezeitlichen Ernährung nicht immer so ganz genau, aber manche Dinge schmecken in ihren eigenen Jahreszeiten einfach am besten.

Zum Beispiel dieser lauwarmen Nudelsalat. Den würde ich im Winter nie essen.

Aber jetzt... am liebsten zu Gegrilltem ....


Lauwarmer Nudel-Rucola-Salat


500 Gramm Spirelli
1 Bund Rucola
1 Dose Thunfisch
1 Päckchen Feta
1 Glas eingelegte getrocknete Tomaten
1 halbes Glas Pesto rosso


Nudeln kochen und abgießen, Rucola waschen und grob zerkleinern, Thunfisch abtropfen lassen und  zerpflücken, Feta und Tomaten Würfeln
Alles in einer großen Schüssel mit Pesto vermengen.
Guten Appetit!



Das Rezept ist übrigens einem wunderbaren Abendessen nachempfunden, dass die Künstlerin Annika Hauke (hier) für uns bei dem Projekt "Augen zu" im Artoll Labor (hier) gekocht hat.

Sonntag, 29. April 2012

Fliegen lernen...

...bei mir gerade die Bälle, bzw. ich lerne die Bälle fliegen zu lassen.
Ganz inspiriert bin ich nämlich nachhause gekommen aus Münster.
Denn dort war ich nicht nur beim Designgipfel, sondern auch zu Besuch bei alten Freunden. Die ganz andere Hobbies haben als wir hier und viel, viel mehr in Bewegung sind mit ihren Kindern.
So können sie zum Beispiel Diabolo Tricks und auch jonglieren.

Passend für mich war der Tipp, dass man die Jonglierbälle schnell nähen kann.

So bestand dann unser Sonntag aus den Vorbereitungen und den ersten Übungen für eine große Zirkuskarriere. Denn passend zum Thema waren wir gestern in einer Zirkusvorstellung bei uns im Dorf.

 

Wie ihr sehen könnt, wenn ihr das Video startet,  ist es aber noch ein weiter Weg ... 
Dafür kann ich jetzt Stop-Motion-Videos ganz schnell herstellen.
Macht viel Spaß.


Sonntag, 25. September 2011

So ein schöner Tag...



Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke



Mittwoch, 21. September 2011

Sonnenblumen sind so schön wie du...

drum pflanz ich in den Garten einen Sonnenblumenkern und sehe ihm beim Größer werden zu...

aus Lino's Sonnenblumen von Joely und Oliver

deren Cd's hier heiß geliebt werden

Hörproben hier

Sonntag, 18. September 2011

Restsommerverwertung

Eigentlich hab ich ja nichts dagegen, ein bisschen auf Schleichfahrt durch den Garten zu tuffeln und hier mal was aufzuheben und da mal was abzuschneiden.




Und gammeln in der Hängematte... gab es auch nicht so oft diesen Sommer...

Samstag, 3. September 2011

Mittwoch, 31. August 2011

köstliche Unkrautvernichtung

Seit einiger Zeit wusste ich schon, dass man anstatt sich über wuchernden Giersch zu ärgern, ihn einfach aufessen kann.


















Eine Weile hat es gedauert bis mir das richtige Rezept vor die Füße gefallen ist.
Aber nun habe ich es gewagt, nachdem ich von der lieben Gerlinde das Buch 365 Tage im Gourmet Garten durchblättern durfte und dort Theresias Rezept für Giersch Tarte gefunden habe.


Dazu gab es einen Kräuterquark mit Rucola und Walnüssen. Und den Kids habe ich es passend zum aktuellen Spielthema als Indianerkuchen verkauft, für den die Indianer-Frauen die Kräuter selbst im Garten gesammelt haben!

MHHHHHH....