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Freitag, 20. April 2012

Verdammt lang her...

dass ich die Welt gesehen hab.

Aber schön durch den Aufruf von hier, mal wieder genauer hinzuschauen.

Denn ich bin in den Jahren, bevor ich Kinder bekam, viel gereist.
Meine erste und einprägsamste Reise war 1997 nach Neuseeland.
Dort habe ich direkt nach dem Abi eine Rucksacktour gemacht und es war ein großes Abenteuer. Heutzutage bin ich vor allem dankbar, dass meine Eltern das Vertrauen hatten mich ziehen zu lassen. Es gab zu der Zeit noch nicht einmal Handys und ich musste in jedem neuen Hostel ein Fax nach Hause schicken.
Mein wichtigster und längster Auslangsaufenthalt war dann 2000 in Australien. Dort habe ich ein Semester am College of Fine Arts in Sydney studiert und in der besten WG der Welt gelebt.

Zusammen mit 3 Holländern, einer Britin und einem Spanier haben wir die schönste Zeit erlebt, die besten Partys gefeiert und viel, viel gelacht.
Die Reise durch ganz Australien ist unvergessen und ich bin noch immer ganz verliebt in West- Australien und dort hat es vor allem der Karijini National Park mir angetan

Danach und dazwischen gab es weitere große und kleine Reisen, aber diese zwei sind ganz besonders in meinem Herzen und lassen mich schwelgen.

Hach war das schön...

Mehr Souvenirs aus nah und fern bei Nic

Montag, 19. September 2011

Kleine Ritter in großen Betten

Während ich hier versucht habe meine Langsamkeit zu entdecken und zu schätzen, habe ich meinem Mann dieses Wochenende viel Arbeit aufgehalst.




Denn nachdem unser Sohnemann nun schon mehr als ein halbes Jahr jeglichen Kontakt mit dem Gitterbettchen verweigert hat und stetiger Besucher im schwesterlichen Pippi-Langstrumpf-Bett war, bot sich die Gelegenheit.





 Beim Stöbern auf dem niederländischen "marktplaats" habe ich dieses wunderschöne Ensamble, Bett mit passendem Kleiderschrank, gefunden, gemerkt und geschnappt. Und das für sagenhafte 125 €!!


Abholen allerdings konnte ich es nicht selber ;-(












Also schulde ich meinem Mann Dank, dass er das Abenteuer gewagt hat mit rudimentären Niederländisch Kenntnissen und einer grauenhaften Google-Map-Wegbeschreibung bewaffnet mit seinem kleinen Swift und einem großen Hänger ins 50km entlegene Dorf Varsseveld zu tuckern.












Aber es hat sich wirklich gelohnt.
Erfürchtig sind die kleinen Hände über die Schnitzereien gefahren, mit dem großen Seufzer: "mein Ritterbett"